Alt-Pichling ist fünftes Rad am Wagen:

"Während die Solar-City groß ausgebaut wird, haben wir Pichlinger das Nachsehen", machen Bewohner des südlichen Stadtteils jetzt ihrem Ärger Luft.

Mehr als 150 Pichlinger versammelten sich im Saal der Pfarre St. Paul, um Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer persönlich ihre Beschwerden mitzuteilen. Was die Einwohner wurmt: während die Stadt Millionen Euro in ihr Prestige-Projekt Solar-City pumpt, werde der alte Ortsteil vernachlässigt.

"Wer schützt uns vor dem Schwerverkehr und den Pendlern, die von der Autobahnabfahrt Asten über die Umfahrung Ebelsberg in die voest fahren?", fragten Anrainer. Während Bewohner im Mönchsgraben entlang der A1 durch eine hohe Lärmschutzwand geschützt sind, müssten die Anrainer in der Sternhaussiedlung entlang der B1 mit nur eineinhalb Meter hohen Lärmschutzwänden das Auslangen finden. "Da wurde mit zu hohen Kosten argumentiert. Sind wir Pichlinger weniger wert?", ärgert sich eine Bewohnerin. "Die Stadtteile Pichling und Solar-City sind nur mühsam durch Umsteigen von Bus auf Bim erreichbar", so ein Bewohner vom Falterweg.

"Da gehört eine anständige Verbindung her, damit wir besser ins Einkaufszentrum, Ärztehaus und Seniorenzentrum in der SolarCity gelangen können", fordern sie. Zudem müssten Straßenschäden in Pichling dringend ausgebessert werden. "Ich prüfe alle Ihre Anliegen und werde Sie persönlich verständigen", versprach Stadtrat Himmelbauer den Pichlingern.

 

Wunschzettel:

Wichtige Anliegen der Pichlinger Bevölkerung:

• Stadtteilbus zwischen Pichling und SolarCity

• LKW-Fahrverbot durch Pichling

• Eigenes Wachzimmer

• Bessere Straßenbeleuchtung

• Bessere Lärmschutzwände entlang der B1

• Eine AHS im Süden von Linz

 

Quelle: OÖ Nachrichten vom 22.11.2004


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