Eine allgemeine Fahrverbotszone für den Ortsteil Pichling kündigt Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer (Grüne) an. Nur noch Anrainer und Radfahrer sollen den südlichen Stadtteil passieren dürfen.

Von: OÖ-Nachrichten vom 24.11.2004

Eine allgemeine Fahrverbotszone für den Ortsteil Pichling kündigt Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer (Grüne) an. Nur noch Anrainer und Radfahrer sollen den südlichen Stadtteil passieren dürfen.

"Das wird unser Weihnachtsgeschenk für die Pichlinger", kündigt Himmelbauer an. Eine seit Jahren im Raum stehende Forderung der vom Durchzugsverkehr geplagten Bevölkerung soll noch vor dem Jahreswechsel in Kraft treten: ein allgemeines Fahrverbot im gesamten Ortsgebiet. Neben der Pichlinger Straße und der B1 sind auch alle Nebenstraßen von der Verordnung des Mobilitätsstadtrates umfasst.

Gelbe Warnschilder mit dem Hinweis "Durchfahrt durch Pichling nicht gestattet" werde das Tiefbauamt in den nächsten Wochen aufstellen, berichtet Himmelbauer. Zudem plant der Mobilitätsstadtrat eine Tempo-30-Zone für das Pichlinger Ortsgebiet. "Dazu muss aber erst der Linzer Gemeinderat seine Zustimmung erteilen", sagt Himmelbauer. Er rechne mit einer positiven Entscheidung im Jänner.

"Es ist das Ziel der Stadtverwaltung, den Verkehr in den Wohngebieten zu beruhigen", erklärt der Verkehrspolitiker. Pichling selbst hat kein Wachzimmer. Das neue Fahrverbot soll von der Polizei in Ebelsberg kontrolliert werden. "Die Exekutive hat uns verstärkte Verkehrsüberwachungen in Pichling versprochen", berichtet Himmelbauer.

Auf einer Pichlinger Bürgerversammlung - die OÖN berichteten - richteten die Bewohner zahlreiche Forderungen an Stadtrat Himmelbauer. Das Anliegen, mit einem Stadtteilbus Alt-Pichling und die Solar-City besser zu verbinden, unterstützt Himmelbauer. "Wir werden eine solche Verbindung überlegen müssen."

Fachleute planen

Ein allgemeines Fahrverbot innerhalb eines Stadtteils zu verordnen, fällt in die alleinige Kompetenz des Mobilitätsstadtrates. Eine entsprechende Vorschrift haben Himmelbauers Experten ausformuliert, die dem Stadtrat in Kürze zur Unterschrift vorliegen wird. Zuvor haben in einer interdisziplinären Fachgruppe Experten der Polizei, des Verkehrs-, Planungs- und Tiefbauamtes über das Verbot beraten.

 

Quelle: OÖ Nachrichten vom 22.11.2004

 


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