HGW 1940 - Geschichteclub VOEST

Basierend auf Hermann Görings Vierjahresplan sollte weitestgehende Autarkie des Deutschen Reiches gegenüber Rohstoffimporten hergestellt werden.

HÜTTE LINZ DER REICHSWERKE HERMANN GÖRING

Nach dem Anschluss im Jahre 1938 sollte in der sog. "Ostmark" ein Hüttenwerk zur Verarbeitung der Rohstoffe vom steirischen Erzberg entstehen.

Während des Krieges kamen im Linzer Werk tausende Zwangsarbeiter zum Einsatz.

Für deren Unterbringung wurden die Konzentrationslager "Linz I" und "Linz III" errichtet. Letzteres wurde auch unter der Bezeichnung "KLM Arbeitslager Linz III" geführt und befand sich in Kleinmünchen, direkt im Überschwemmungsgebiet der Traun.

 

KZ Linz III

Die höchste Belegungszahl wird mit 5660 Gefangenen angegeben.

Gründung: 22.05.1944

Schließung: 05.05.1945 (bis 3 Tage vor Kriegsende)

Firmen, Auftraggeber: Reichswerke Hermann Göring; Hochofenschlacke Linz GmbH.; Eisenwerke Oberdonau; Deutsche Erd- und Steinwerke GmbH.; Stahlbau GmbH.; NSDAP-Ortsgruppe Spallerhof; Lokalbahn St. Florian; Post

Arbeitseinsätze: Stahlerzeugung; Schlackenwerk; Bahnbau; E-Werkbau; Panzerproduktion; Kommando „Stahlbau-Brückenbau“; Aufräumungsarbeiten nach Luftangriffen; Bau von Luftschutzanlagen in der Siedlung Bindermichel;

Referenzen - Quellen: AMM: B/24/10, V/3/41;

Quelle: http://www.mauthausen-memorial.at/db/admin/de/show_aussenlager.php?caussenlager=22

 

EISENWERKE OBERDONAU

Dieser Betrieb gehörte ebenfalls zu den Reichswerken Hermann Göring und war während des Krieges der größte Panzerstahlproduzent Europas. Hier wurde der Stahl aus den Hochöfen der Hütte Linz verarbeitet.

 

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